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Der alte Roman
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Im Jahr 1977 erschien in der DDR die erste deutschsprachige Ausgabe von "Der Wolfsziegel". Allerdings handelte es sich hier nur um den 2. Teil ("Winterteil"), der von der Handlung her in sich abgeschlossen ist. Das Buch hat 161 Seiten, Hardcover (schöner Leineneinband) mit Schutzumschlag. Im Gegensatz zur neuen Auflage enthält dieses Buch 15 Illustrationen. Format: 19 x 12,5 cm.
Übersetzt wurde das Buch von Helene und Herbert Kühn. Die Illustrationen stammen lt. Angaben im Buch ebenso wie der Schutzumschlag und der Einband von Manfred Küster.
Hier das Impressum der uns vorliegenden Ausgabe:
Der Wolfsziegel. 1. Auflage 1977. Copyright: Paul List Verlag, Leipzig 1977. Lizenzausgabe für die Deutsche Demokratische Republik, die Bundesrepublik Deutschland, Westberlin, Österreich und das deutschsprachige Gebiet der Schweiz mit Genehmigung von Èditions France-Empire, Paris. Copyright 1968 by Èditions France-Empire Paris. Lizenznummer 375-290/11/77. LSV 7351. Printed in the German Democratic Republic. Gesamtherstellung: Karl-Marx-Werk Pößneck V 15/30, Bestellnummer 789 677 2. DDR 7,80 M
Man kann die alte Ausgabe mit etwas Glück noch antiquarisch erwerben, wobei Preise bis zu 70 Euro verlangt werden.
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Klappentext der alten Ausgabe
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Es ist kalt, seit Langem sehr kalt, es ist Februar und alles tief verschneit im weltabgeschiedenen Gebirgsdorf. Wölfe haben sich seit 40 Jahren nicht mehr aus den einsamen Bergen und Felsschluchten heruntergewagt, aber jetzt können sie sich dort vor Hunger nicht mehr halten, und jetzt heult der Wolfsziegel im Dorf. Ravenelle hat ihn gehört, der Knochenflicker, wie ihn die Leute nennen, und seine Mutter auch, die alte Thibaude, bewandert im Fertigen heilender Salbe gegen den Wolfsbiss und kundig der Mittel, wolfsscheue Pferde zu beruhigen und einen schützenden „Zauberkreis“ um ihr Gehöft zu ziehen…
Nur diese beiden wissen, dass nun die Wölfe kommen. Alle müssen es schnell erfahren. Lähmende Angst, aber auch Zweifel herrschen im Dorf, Spott und Überheblichkeit in der verstädterten Präfektur – man lebt ja schließlich im 20. Jahrhundert! Ravenelle aber organisiert den Widerstand der Bauern. Keiner geht mehr ohne Gewehr aus dem Haus. Tirette, fast ein Junge noch, gerade mit seinem kleinen Kläffer unterwegs, um seine Drosselfallen zu leeren, erlegt den ersten Wolf.
Und sehr bald schon entwickeln sich in dem einst so stillen französischen Dorf dramatische Kämpfe zwischen Wölfen und Menschen – Menschen, von denen nun jede Tünche abfällt, keiner anders sich erweisen kann, als er eben ist: der arme Bauer und der begüterte, der Gastwirt, der Lehrer und der Pfarrer und auch der arrogante Foyard, der Abgesandte der Präfektur. Sie alle müssen sich den Schreckensnächten stellen, müssen zusammenrücken, denn das Gebot der Stunde ist das Gebot des Überlebens…
Die Wölfe haben sich in ihre Jagdgründe zurückgezogen, lauer Frühlingsregen bringt die Schneemassen zum Tauen, frisches Grün überzieht die Felder. Hoffnung wächst wieder in den Herzen der Menschen, die das in schweren Stunden Gewonnene einbringen werden in eine neue Dorfgemeinschaft. Und Tirette, der junge Held des Tages? Er kann getrost wieder nach seiner Marysa sehn.
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Druckbare Version
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