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Der Roman

Der neue "Wolfsziegel" ist zur Leipziger Buchmesse 2008 erschienen. Erstmals wurde das französische Originalwerk vollständig ins Deutsche übersetzt. Es enthält außer dem bekannteren "Winterteil", der im Jahr 1910 angesiedelt ist, auch noch einen "Sommerteil", der 1908 spielt. Hier begegnen uns die mitwirkenden Personen in ganz anderen Erlebnissen - es gibt keine Wölfe, dafür aber jede Menge zwischenmenschliche Verwicklungen, amüsant, humorvoll, augenzwinkernd geschildert. "Der Wolfsziegel" wurde von Monika Weber völlig neu übersetzt. Als Grundlage diente die französische Originalausgabe, die als Taschenbuch über den Handel zu beziehen ist.


 

Französische Originalausgabe



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Klappentext neue Ausgabe

Der Wolfsziegel

Winter 1910 in einem abgelegenen französischen Landstrich, im Boischaut. Es hat kräftig geschneit, und es ist bitterkalt. Und dann heult der ‚Wolfsziegel’ im Sturm, jene seltsame Dachschindel, die die Menschen schon seit Generationen vor den Wölfen warnt, wenn diese, vom Hunger getrieben, aus den Bergen hinab in die Dörfer kommen.
Doch den Menschen fällt es schwer, den Worten des ‚wissenden’ Heilers Ravenelle zu glauben. Vor allem in der kreisstädtischen Präfektur will man die Gefahr nicht wahrhaben. Immerhin hat man doch schon seit 40 Jahren keine Wölfe mehr in der Gegend gesehen.
Erst als der junge Tirette den ersten Wolf erlegt, wird auch den letzten Zweiflern langsam klar, dass große Gefahr droht. Aber niemand kann erahnen, was wirklich auf die Dorfbewohner und Bauern zukommt…

Erfolgsautor Jean-Marc Soyez baut in diesem Meisterwerk eine spannungsgeladene, beklemmende Atmosphäre auf. Die Angst der Menschen vor den Raubtieren aus den Bergen ist permanent spürbar. Allerdings stellt der Autor die Wölfe nicht als blutrünstige, mordende Bestien dar, sondern als Tiere, die - genau wie die handelnden Personen - ihrem Überlebenswillen folgen.

Ganz anders ist der 1. Teil des Buches, der hier erstmals in deutscher Sprache vorliegt. Jean-Marc Soyez zeichnet hierin in vielen amüsanten, liebevoll beschriebenen Szenen das zufriedene, gelassen-leichte Leben der Dorfbewohner und Landleute während des traumhaft schönen Sommers im Jahr 1908.
Im Mittelpunkt steht der Familienverbund der beiden Bélard-Brüder. Die Wilderei liegt ihnen im Blut und hat sich schon auf Sohn Tirette vererbt. Großvater Etienne hingegen legt das Grundstückskataster nach eigenen Vorstellungen aus.
Als die blutjunge Tochter Denise schwanger wird, hängt der Haussegen erst einmal schief. Welche Rolle spielt wohl der Ortspfarrer, der von seinen ‚Schäfchen’ ewig gebeutelte geistliche Hirte Le Doyen, in diesem Drama? Und wie schaffen es die Bélards, ihre Denise ordentlich zu verheiraten? Lesen Sie es selbst!

Ein opulentes Dorf- und Familiengemälde, fesselnd ab der ersten Seite!


 

Deutsche Ausgabe



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Inhalt - 1. Teil -

Kapitel 1: Die Welt ist kunterbunt
Kapitel 2: Der Glaube verliert immer mehr an Respekt
Kapitel 3: Göttlicher Pakt?
Kapitel 4: Sünder ohne Skrupel
Kapitel 5: Eine unwiderstehliche Versuchung zur süßen Sünde
Kapitel 6: Ein zauberhafter Fang
Kapitel 7: Ein nächtlicher Ausflug
Kapitel 8 : Nach dem Gewitter
Kapitel 9: Tirette macht gute Geschäfte
Kapitel 10 : Eine Belohnung für eine unmoralische Tat
Kapitel 11: Eine Katze wird gekreuzigt
Kapitel 12: Eine unruhige Nacht im Pfarrhaus
Kapitel 13: Heiratsantrag
Kapitel 14 : Ruhmreiche Heimkehr
Kapitel 15 :Familiensinn
Kapitel 16: Ein Priester mit starken Gewissensbissen
Kapitel 17: Gottes Wege sind unergründlich
Kapitel 18: Vier Ackerfurchen zur Ehre des Verstorbenen


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Inhalt - 2. Teil -

Kapitel 1: Der Wolfsziegel
Kapitel 2: Wie man der Angst entgegenwirkt
Kapitel 3: Gemeinsam gegen ein längst vergessen geglaubtes Übel
Kapitel 4: Ein langer Weg
Kapitel 5: Die weiße Hölle
Kapitel 6: Der Schneepflug
Kapitel 7: In der Préfecture (Kreisverwaltung)
Kapitel 8 : Der erste Wolf
Kapitel 9: Ärger im Dorf
Kapitel 10: Wilde ungezähmte Jagdlust
Kapitel 11: Die Falle
Kapitel 12: Der Untersuchungsbeamte
Kapitel 13: Die Wölfe greifen an
Kapitel 14: Das Reisigbündel der Thibaude
Kapitel 15 : Die Nachtwache
Kapitel 16: Die Wölfe kommen zurück
Kapitel 17: Verzauberter Platz
Kapitel 18: Ein grausiger Fund
Kapitel 19 : Der Tod des Wolfs
Kapitel 20: Abschied von dem Toten
Kapitel 21: Das Leben normalisiert sich wieder
Kapitel 22: Ein zweifelhafter Erfolg


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